Karen Haenler
Karen Haenler

Schwerpunkte der schulbezogenen Sozialarbeit

Themenschwerpunkt: schulbezogene Beratung

Schulbezogene Kinder-und Jugendberatung stellt am Lebensort Schule ein niedrigschwelliges Angebot für SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen dar – mit dem Fokus auf individuelle, familiäre und schulische Fragestellungen. Dieses stets offene Beratungsangebot setzt sich das Ziel, Anliegen zunächst einmal benennbar zu machen. Weiterhin und daran anschließend besteht die Arbeit in der Eröffnung und der Erarbeitung neuer Perspektiven, der individuellen Erweiterung und/oder Wiedererlangung von Lösungskompetenzen, sowie der gezielten, lebenspraktischen, alters- und entwicklungstypischen Erörterung problem-relevanter Themen und Fragen.

In Konflikt- und Krisensituationen werden adäquate Hilfeangebote eruiert und analysiert sowie Übergänge zu alternativen Beratungsstellen, Krisendiensten oder dem Jugendamt vertrauensvoll begleitet.

Entscheidend für den Erfolg des Angebots: Mediation, Streitschlichtung und Beratung sind stets freiwillig und finden in einem geschützten Umfeld statt. Ein systemisches Verständnis und damit eine respektvolle, wertschätzende Herangehensweise sind in diesem Arbeitsfeld die unabdingbare Voraussetzung.

Das gesamte Angebot fördert ein ausgeglichenes soziales Miteinander in der Schule und dient der primären Prävention, um Schule und Lebenswirklichkeiten der SchülerInnen miteinander zu verknüpfen und stabile, lebenswerte Verhältnisse mitzugestalten.

Themenschwerpunkt: soziales Kompetenztraining

Das soziale Kompetenztraining in der Schule fokussiert sich auf die Auseinandersetzung mit Themen rund um (Cyber-) Mobbing, einer angemessenen Streitkultur und den respektvollen Umgang miteinander. Die Förderung von Toleranz und Rücksichtnahme ist hier der zentrale Bestandteil und Schwerpunkt. Darüber hinaus wirkt die Arbeit am Erkennen und Wertschätzen der eigenen und fremden Kompetenzen sinnvoll und vor allem nachhaltig.

Mediation und Streitschlichtung sind ein elementares Arbeitsfeld, das an der Schule meist schnell, situativ und spontan benötigt und genutzt wird. Je eher der Bedarf vor Ort erkannt und je schneller/flexibler dieser bearbeitet wird, desto stärker und effizienter trägt das Angebot zu einer sofortigen Deeskalation und Beruhigung der Situation bei. Denn: Je länger ein Konflikt unerkannt im Verborgenen schwelt, desto deutlicher prägen sich mittel- und langfristig größere und signifikantere Problemstellungen heraus.

Ansprechpartner ist eine externe sozialpädagogische Fachkraft.

Angeboten werden pro Schulwoche 4 Doppelstunden à 90 Minuten in 2 Projektblöcken
(Honorar: € 39,00 für 90 Minuten).

Zu meiner Person

Geboren am 4. Mai 1965 in Berlin, verheiratet, 6 Kinder

Schulbildung/ Studium/Tätigkeiten

  • 1977-1983 Besuch des Dreilinden-Gymnasiums in Berlin-Zehlendorf
  • 1984-1989 Studium zur Diplom-Pädagogin mit Schwerpunkt Sozialpädagogik an der TU Berlin. Diplom mit Auszeichnung.
  • 1989 Konzeption und Eröffnung eines Schülerladens in Charlottenburg - finanziert durch den Senat von Berlin (1990)
  • 2001-2004 Planung, Realisierung und pädagogische Begleitung des Schul-Cafes am Dreilinden-Gymnasium
  • 2012-2014 Weiterbildung am Berliner Institut für Familienberatung/-Therapie (BIF)
  • 2014 Abschluss als systemische Beraterin in der Sozialen Arbeit (SG)
  • 2013-2018 angestellt beim Jugendhilfeträger in Zehlendorf contact GgmbH -Jugendhilfe und Bildung (Arbeitsschwerpunkte: schulbezogene Sozialarbeit am Goethe-Gymnasium Lichterfelde und im Bereich Eingliederungsförderung)

Mein Leben - meine Lebenserfahrung

  • 1969/1973 Tod der Eltern
  • 1974-1984 Aufwachsen und Leben in einer Pflegefamilie mit 2 Geschwistern
  • 1989-1993 Geburt meiner ersten drei Kinder
  • seit 2004 Leben in der Großfamilie: Geburt meines vierten Kindes und Adoption meiner zwei damals sehr kleinen Kinder, die bereits seit ihrer Geburt zu meinem Leben gehörten. Inzwischen haben 5 von 6 Kindern Abitur und ein Studium abgeschlossen.

Ich habe mich — sehr gerne — über einen langen Zeitraum überwiegend allen Herausforderungen des täglichen Lebens in der Patchwork-Großfamilie gestellt. Seit 2014 widme ich mich der systemischen, lösungsorientierten Familienberatung.